Unser Angebot - Café Higs

Unser selbstverwaltetes Schüler*innencafé Higs stellt in den Pausen des täglichen Schulalltags einen Raum zum Ausruhen, Reden und Spielen dar. Außerdem kann ein kleines Frühstück in Form von Müsli oder belegten Broten, etwas zu Trinken oder zu Naschen erworben werden.

Das Konzept des selbstverwalteten Schüler*innencafés:

  • Die weitgehend eigenverantwortliche Führung und Verwaltung des Cafés durch Schüler*innen aus den Jahrgangsstufen 6 bis 10
  • Die eigenständige Entscheidungstreffung über das Sortiment, die Gestaltung, die Preise und was sonst so in einem Cafébetrieb ansteht
  • Die Mitglieder des Caféteams setzen sich in diesem Zusammenhang mit allen Belangen einer Geschäftsführung auseinander und lernen als Team zusammenzuarbeiten. Hierfür gewann das Caféteam 2018 bereits den hessischen Partizipationspreis.

Jeden Dienstag und Donnerstag bieten wir, in Zusammenarbeit mit dem Caféteam, eine Nachmittagsbetreuung im Café Higs an. Dabei wird gerne einfach ein bisschen zusammen gequatscht, Karten gespielt oder es findet eins unserer Tischkicker-Turniere statt.
Die Öffnungszeiten für die Nachmittagsbetreuung sind: Dienstag & Donnerstag von 14.30Uhr – 16Uhr.

Unser Angebot - Beratung

Es gibt Lebenssituationen von Kindern und Jugendlichen, in denen empfinden sie Eltern, Lehrer_innen oder Freund_innen nicht als die adäquaten Ansprechpartner_innen. In diesen Momenten haben die Schüler_innen der IGS Herder die Möglichkeit, sich an die Sozialarbeiter_innen der Jugendhilfe zu wenden. 

 In geschütztem Rahmen und gemütlicher Atmosphäre suchen unsere Mitarbeiter_innen gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen nach möglichen Lösungswegen und neuen Handlungsmöglichkeiten, spenden Trost und ermutigen die jungen Menschen, sich für ihre Wünsche und Rechte einzusetzen. Das kann in einmaligen Gesprächen, aber auch in kontinuierlichen Kontakten geschehen. Unser oberstes Ziel ist dabei immer, die Selbstbestimmung des Kindes oder Jugendlichen zu fördern, sie in ihrem schwierigen Lebensabschnitt zu begleiten und nicht zu führen und mit ihnen möglichst schnell eine deutliche Verbesserung ihrer Lebensumstände zu erreichen. Dazu gehört auch die Zusammenarbeit mit Eltern, Lehrer_innen, Sozialrathäusern und anderen Beratungsstellen.

 Auch die niedrigschwellige Beratung im Café Higs im Rahmen der Pause nehmen die Schüler_innen unserer Schule gerne wahr. Es muss nicht immer etwas Schlimmes passiert sein, damit man sich an uns wenden kann. Auch kleine Streitigkeiten, Liebeskummer oder einfach mal schlechte Laune können Gründe sein, um ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns über das Vertrauen, das uns entgegengebracht wird und über alle Gespräche, die dadurch entstehen.

Im Bereich des Kinder- und Jugendschutzes (§8a SGB VIII) arbeiten wir nach dem Frankfurter Modell. Außerdem pflegen wir einen gute Kontakt zu den zuständigen Sozialrathäusern, haben eine ISEF (insofern erfahrene Fachkraft) beim Caritasverband und bilden einen Teil des sogenannten Kinderschutztandems, das an Schulen mit Jugendhilfe aus einer/m  Sozialarbeiter_in und einer/m Lehrer_in besteht. In dringenden Notfällen, z.B. Inobhutnahmen,  wenden wir uns an das Frankfurter Kinder- und Jugendschutztelefon.

Unser Angebot - Soziales Lernen

In den Jahrgängen 5-7 bieten wir an der IGS Herder das Soziale Lernen an.

Das grundsätzliche Ziel des Sozialen Lernens ist es, für jede/n Schüler*in eine förderliche Lernatmosphäre zu schaffen. Darüber hinaus arbeiten Klasse, Klassenlehrer*innen und Jugendhilfemitarbeiter*innen gemeinsam an einem angenehmen, wertschätzenden, rücksichtsvollen und respektvollem Umgang miteinander und in der Schulgemeinschaft. Jedes Kind und jede/r Jugendliche soll ihren/seinen Platz und ihre/seine Rolle im System Klasse und Schule finden, sich angenommen fühlen und gleichzeitig dafür ihren/seinen Teil dazu beitragen, dass es seinen Mitschüler*innen und Lehrer*innen ebenso geht. Das Soziale Lernen findet dabei im täglichen Schulalltag, in Gesprächen und Reflektionen statt. Zusätzlich dazu gehören klassenbezogene Angebote, die im Stundenplan verankert sind und welches eins der zentralen Angebote der Jugendhilfe an der Schule ist.

Das Soziale Lernen innerhalb des Klassenverbandes lehnt sich an PROPP2 (Programm zur Primärprävention) an, jedoch ist für uns wichtig, das individuelle Tempo der Klasse und die zu ihr gehörenden Themen zu respektieren. Denn jede Lerngruppe bringt andere Dynamiken, Themen und Probleme mit.

Unser Angebot - Ferienprogramm

Während der Schulferien bieten wir an insgesamt 4 Wochen klassen- und jahrgangsübergreifende Lernferienangebote an. Diese beinhalten Querschnittsthemen und Projekte in Zusammenarbeit mit außerschulischen und schulischen Kooperationspartner*innen. Im Zentrum steht nicht das formale Lernen, sondern die Erweiterung der sozialen und methodischen Kompetenzen der Schüler*innen. Hierfür werden unterschiedliche Ansätze aus dem Freizeit- und Erlebnispädagogischen Bereich genutzt. Des Weiteren findet in den Sommerferien unsere alljährliche Ferienfahrt statt, welche vereinsübergreifend, mit weiteren Einrichtungen von Junularo Frankfurt e.V., geplant und durchgeführt wird.

Unser Angebot - Nachmittagsangebot

Jeden Dienstag und Donnerstag bieten wir, in Zusammenarbeit mit dem Caféteam, eine Nachmittagsbetreuung im Café Higs an. Neben gemeinsamen Spielen und entspannten Gesprächen gibt es kreative Koch- und Bastelangebote, von Hotdog, Brownies, Waffeln oder Pizza bis hin zu Armbändern, DIY-Projekten oder saisonalen Aktionen wie Kürbischnitzen.

 

Die Öffnungszeiten für die Nachmittagsbetreuung sind: Dienstag & Donnerstag von 14.30 Uhr – 16 Uhr.

Unser Angebot - Mentor*innenprogramm

Das Mentor*innen-Programm ist ein Angebot der Jugendhilfe für den 7. Jahrgang und hat sich als fester Bestandteil freiwilliger Verantwortungsübernahme an der IGS Herder etabliert. Es stärkt das positive Schulklima und fördert die Identifikation der Teilnehmenden mit der Schulgemeinschaft.

Gleichzeitig unterstützt das Programm einen gelungenen Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule. Es schafft Willkommenskultur, ermöglicht Beteiligung und eröffnet insbesondere im Bereich des informellen Lernens Räume, in denen junge Menschen ihre Stärken einbringen und weiterentwickeln können. Ziel ist es, Bildungsteilhabe zu fördern und neue positive Rollen innerhalb der Schule zu ermöglichen.

Aufgaben und Ablauf

Die Mentor*innen übernehmen bei der Einschulungsfeier die Willkommensrede für die neuen 5. Klassen. Besonders in der ersten Schulwoche begleiten sie das Ankommen, leiten Kennenlernspiele an und unterstützen die Klassen bei der Gemeinschaftsbildung.

Im Verlauf des ersten Halbjahres stehen sie als erfahrene Ansprechpersonen zur Verfügung, unterstützen im Klassenrat, beim Führen des Logbuchs sowie bei Fragen rund um den Schulalltag. So tragen sie wesentlich dazu bei, Orientierung zu geben und Sicherheit im neuen Schulsystem zu vermitteln.

Alle zwei Wochen finden gemeinsame Treffen mit der Jugendhilfe statt, um Einsätze zu reflektieren, Erfahrungen auszutauschen und die eigene Rolle weiterzuentwickeln. Nach Abschluss der Ausbildung und der Tätigkeit erhalten die Mentor*innen eine Urkunde als Anerkennung für ihr Engagement.

 

Ziele des Programms

  •  Feste Ansprechpersonen aus dem höheren Jahrgang für die 5. Klassen
  • Entlastung der Klassenleitungen durch unterstützende Begleitung
  • Stärkung der Jugendhilfe durch eine zusätzliche Verbindungsebene zwischen Jahrgang 5 und der Jugendhilfe
  • Förderung von Verantwortungsübernahme und ersten gruppenpädagogischen Erfahrungen
  • Jahrgangsübergreifende Vernetzung innerhalb der Schulgemeinschaft
  • Entwicklung einer positiven Rolle neben den klassischen schulischen Anforderungen
 

Das Motto „Groß hilft klein“ ist dabei fest im Schulalltag verankert und steht für gelebte Solidarität und Zusammenhalt an der IGS Herder.

Unser Angebot - Prävention im Team (PIT)

Das Projekt Prävention im Team (PiT) ist ein zentraler Baustein unserer Präventionsarbeit. Ziel des Programms ist es, gemeinsam mit Schüler*innen, Lehrer*innen und weiteren Partner*innen ein sicheres, respektvolles und unterstützendes Schulklima zu schaffen.

 

Was ist PiT?

PiT steht für Prävention im Team – ein ganzheitlicher Ansatz, der darauf abzielt, Gewalt, Mobbing, Konflikte und andere Herausforderungen im Schulalltag frühzeitig zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken. Im Mittelpunkt stehen Zusammenarbeit, gegenseitiger Respekt und die Förderung sozialer Kompetenzen.

 

Wie funktioniert PiT?

  • Workshops und Projekte: Wir führen interaktive Workshops durch, die Schüler*innen dabei helfen, Konflikte zu erkennen und eigenständig zu lösen.
  • Teamarbeit: Lehrkräfte, Jugendhilfe an der Schule, Polizei arbeiten eng zusammen, um gezielte Maßnahmen und Projekte zu entwickeln.
  • Präventionsarbeit: Durch Rollenspiele, Gruppendiskussionen und praxisnahe Übungen werden präventive Fähigkeiten vermittelt, die den Alltag bereichern und stärken.
  • Begleitung: Wir unterstützen Klassen und Einzelpersonen auch bei akuten Konflikten und fördern langfristig ein friedliches Miteinander.
 

Warum PiT?

Ein starkes und harmonisches Schulklima ist die Grundlage für erfolgreiches Lernen und persönliche Entwicklung. PiT hilft dabei, Probleme frühzeitig anzugehen, Vertrauen aufzubauen und die Schule zu einem Ort zu machen, an dem sich alle wohlfühlen können.

Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass jede/r gehört und gesehen wird. Prävention im Team – weil Zusammenhalt der Schlüssel ist!

Haben Sie Fragen zu PiT oder möchten Sie mehr erfahren? Kontaktieren Sie uns gerne – wir freuen uns auf den Austausch.

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